München, März 2014

Geschichtenerzählen wird zum großen Experiment. Denn es geht nie mehr nur um eine, sondern um unzählige Geschichten. Die Welt der Filmemacher ist eine andere geworden, seit Internet, Smartphones und Smart TV, Tabloids und Spielekonsolen die Kommunikation beeinflussen. 


Worum es geht

Kommunikation ist Interaktion. Was für die zwischenmenschliche Verständigung gilt, ist inzwischen auch fester Bestandteil der digitalen Kommunikation. Die Nutzer wollen aktiv teilnehmen.

Aber wie erzählt man digital – auf mehreren Plattformen, zeitgleich oder ineinandergreifend, für unterschiedliche Zielgruppen? Wie baut man eine Storyworld, den Nukleus transmedialen Erzählens? Wie funktioniert die Wertschöpfung, welche Teams sind erforderlich und welche workflows müssen beachtet werden?

Die Transmedia Masterclass nahm diese Entwicklungen unter die Lupe und suchte nach schöpferischen Erzähl- und Interaktionsideen.


Ablauf

Fünf Tage lang erhielten die Teilnehmer der Masterclass mittels anschaulicher Beispiele eine Einführung in transmediales Arbeiten: Von Concept Worlds, Bibles, Timelines, Character Arcs bis hin zu Formaten werden theoretische Grundlagen vermittelt und aktiv Ideen für neue Projekte und Gestaltungsmöglichkeiten in interdisziplinären Gruppen erarbeitet. Geleitet wurde die Masterclass von Jörg Ihle und Astrid Kahmke.


Highlight

Mentor und Special Guest der Transmedia Masterclass ist Lance Weiler. Der Autor und Filmemacher lotet mit seinen bahnbrechenden Projekten »Head Trauma«, »Collapsus«, »Pandemic«, »Bear 71« die Grenzen digitaler Medien aus. Dafür kürte ihn die Zeitschrift Business Week zu »einem der führenden Köpfe, die Hollywood verändern werden«. Die exklusive Arbeit mit Lance Weiler bildet den krönenden Abschluss der experimentellen Woche.